Der deutsche Ritterorden

Der deutsche Ritterorden

In Zusammenarbeit mit verschiedensten Orden besteht diese Gemeinschaft von Priester und Ordensschwester sowie weltlichen Personen schon seit den Kreuzzügen. Uns bekannte Orden sind meist die Johanniter und der Malteserorden, die sich für den karitativen Zweck einsetzen. Weitere Orden wie die Grabesritter, geistliche Ritterorden, Bettelorden sind Männer und Frauen im Dienste Gottes, welche ihr Gelübde ablegen und in Kloster leben, wo sie ihre spirituelle Aufgabe im Sinne der Gläubigen erfüllen.

Die Bemühungen die ungetauften Menschen der Welt, genannt die Heiden, zum Christentum zu bekehren, nahmen die Europäer den Weg über die ganze Welt auf sich. Der Orden der Dominikaner, der Jesuiten und Franziskaner befand sich als einer der ersten in Amerika. Seine Priester sahen jedoch nur eine Möglichkeit um die Menschen zu bekehren, indem sie Zwangstaufen und die Sklaverei durchführten. Doch bald fanden sich Gegner dieser Bekehrungsweisen, wie zum Beispiel Bartolome de Las Casas.

Heute wird in den Missionen das soziale und politische Engagement der Menschen täglich gelebt.

Zurück in die Zeit der Kreuzzüge. Im Jahr 1190 entstand der Deutsche Orden, der ein Hospiz in Akkon gründete. Der Orden bestand vorwiegend aus deutschen Kaufleuten, die aus den Segeln ihrer Schiffe ein Feldhospiz bauten, nachdem die Hafenstadt eingenommen war und Richtung Jerusalem vorgegangen wurde. Um überhaupt ein Ritter des Deutschen Ordens, oder eines anderen Ritterordens zu werden, musste man einen Adelsstammbaum vorweisen können, der mindestens vier Generationen zurück reicht.

Der Deutsche Ritterorden war sehr eng mit dem Johanniterorden geistlich und auch ritterlich verbunden. Die altehrwürdige Bedeutung hat der Deutschherren- bzw. Deutschritteroden, heute Deutsche Orden bekannt, schon seit jeher.

Der einflussreichste und bekannteste Ritterorden war der der Templer. Allerdings war es bei ihnen anders. Zuerst waren die Templer Ritter und erst viel später wurden sie Geistliche. Der Name der Templer, Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel, stammt aus Jerusalem, wo sie einen Teil des Palastes als ihren Stammsitz beanspruchten, der sich auf Salomons Tempel befand. Ihr Gründungsjahr war bereits 1118 nach Christus.